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Kampjujutsu

Kampjujutsu (schwedische Bezeichnung für „Kampf Ju-Jutsu“), konzentriert sich auf das funktionale Kämpfen im Bereich der Selbstverteidigung und im Wettkampfsport. Seit der Gründung 1996 hat es seine Effektivität in zahlreichen Wettkämpfen mit unterschiedlichstem Regelwerk erfolgreich unter Beweis gestellt.

Christer Andersson, ein renommierter Kämpfer aus Örebro, und Frank Witte, ehemaliger Ju Jutsu Weltmeister aus Wiesbaden, bedienten sich der effektivsten Techniken verschiedenster Kampfsportarten um dieses neue System zu kreieren. Es umfasst Techniken aus dem Ju-Jutsu, Judo, Brazilian Jiu-Jitsu und Thai-Boxen.

Im Kampjujutsu wird der Schwerpunkt ausschließlich auf die unterschiedlichsten Arten des Zweikampfes gelegt. Taktisches Kämpfen, nach der Strategie „nicht mit einem Boxer boxen, nicht mit einem Ringer ringen“, erfordert im Kampf Fähigkeiten in allen Bereichen, um den Kampf zum Nachteil des Gegners anpassen zu können.

Der Lehrplan gliedert sich in drei Phasen:

Ein Basisprogramm mit grundlegenden Techniken der Kampfkunst. Hier werden Schlag- und Tritttechniken, Würfe und Bodenkampf gelehrt. Jeder Sportler wird schrittweise an den Zweikampf herangeführt. Diese erste Phase gliedert sich in verschiedene Leistungsstufen vom 5. Kyu (gelber Gürtel) bis zum 2. Kyu (blauer Gürtel) und dauert ca. 4 Jahre.

Danach folgt der 1.Kyu (brauner Gürtel) mit dem Inhalt eines umfangreichen Selbstverteidigungsprogramms gegen unbewaffnete und bewaffnete Angriffe. Diese Phase wird in 2-3 Jahren durchlaufen.

An jeder Gürtelprüfung müssen Zweikämpfe in den unterschiedlichsten Distanzen absolviert werden.

Abschluss der Ausbildung bildet nach ca. 10 Jahren ein Schwarzgurtprogramm mit den legendären 20-Mann-Kämpfen. Hier werden 20 Vollkontaktkämpfe mit je zwei Minuten gegen unterschiedliche Gegner, ohne Pause, Schutzausrüstung und Gewichtsklassen bestritten.

Durch diese Art der Ausbildung ergeben sich geistig und körperlich geschmiedete Kämpfer, die ihren schwarzen Gürtel mit bescheidenem Stolz tragen.

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