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Taekwon-Do

Taekwon-Do ist eine Selbstverteidigungskunst, die sich in über 20 Jahrhunderten in Korea entwickelt hat. Ein Merkmal des Taekwon-Do ist es, Angreifer waffenlos, das heißt nur mit Händen und Füßen abzuwehren. 

- Tae = treten, schlagen und stoßen mit dem Fuß
- Kwon = mit der Hand oder der Faust schlagen
- Do = die Lehre des geistigen Weges

Kyok Pa - Video (Bruchtest mit Baseballschläger)

 

Bei den Abwehrtechniken handelt es sich überwiegend um Block-, Schlag-, Tritt- und Stoßtechniken. Ein regelmäßiges Training fördert Kraft, Kondition, Disziplin und das Selbstvertrauen. Weitere Trainingsinhalte sind neben der Selbstverteidigung Grundschule, Pratzentraining und Formenlauf. Kinder unter 14 Jahren kämpfen in unserer Abteilung nach den Regeln des Sportkarate, das bedeutet mit Handschutz ist ein leichter Kontakt zum Kopf erlaubt.

Kinder können ca. ab dem 6. Lebensjahr am Training teilnehmen, sie sollten rechts und links unterscheiden können. Erwachsene können in jedem Alter mit dem Taekwon-Do beginnen. Es wird niemand körperlich überfordert.

Der Gründer des Taekwon-Do, der koreanische Genaral Choi Hong Hi, erläutert in seinem Buch die Grundsätze dieser Kampfkunst wie folgt:

Höflichkeit:

Taekwon-Do Schüler sollten sich zusätzlich zur Etikette in folgenden Punkten üben:

  • Sie sollten den Geist gegenseitiger Zugeständnisse fördern.
  • Sie sollten sich der eigenen Schwächen bewusst sein, ehe sie die Fehler anderer verachten.
  • Sie sollten höflich zueinander sein.
  • Sie sollten den Gerechtigkeitssinn fördern.
  • Sie sollten zwischen Lehrern und Schülern, zwischen erfahrenen und unerfahrenen Schülern einen Unterschied machen.

Integrität:

Integrität ist die Fähigkeit Recht von Unrecht unterscheiden zu können und genügend Gewissen zu haben , um sich schuldig zu fühlen, wenn man ein Unrecht begangen hat. Die folgenden Beispiele demonstrieren mangelnde Integrität:

  • Der Fall des Lehrers, der von sich selbst und seinem Können eine falsche Vorstellung vermittelt, indem er seinen Schülern aus Unkenntnis oder Trägheit falsche Techniken lehrt.
  • Der Schüler, der zu zerschlagendes Material vor der Demonstration "vorbehandelt" und damit eine falsche Vorstellung von seinem Können gibt.
  • Der Lehrer, der mangelndes Können durch luxuriöse Übungsräume und unehrliche Komplimente an seine Schüler zu vertuschen sucht.
  • Der Schüler, der seinen Lehrer um Höhergraduierung bittet, oder sie gar durch Bestechung erwerben will.
  • Der Schüler, der aus egoistischen Gründen oder aus Machthunger einen höheren Rang anstrebt.
  • Der Lehrer, der die Kunst aus Erwerbsgründen lehrt und fördert.
  • Weitere Grundsätze sind Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und Unbezwinglichkeit.

So ist das Ziel des Taekwon-Do in erster Linie der Sieg über uns selbst und nicht über einen Mitmenschen.

Wir sind Mitglied im IFAK (Internationaler Fachverband für asiatische Kampfsportarten). Weitere Infos und die Gebührenordnung des IFAK finden Sie im Internet unter www.siegfried-lory.de. Es gibt im Bereich des Kampfsportes keine einheitliche Verbandsstruktur und die verschiedensten Verbände für Taekwon-Do. Daher kann es vorkommen, dass Verbände die Graduierungen (Gürtelprüfungen) anderer Verbände teilweise nicht anerkennen.

 

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