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Abteilung Taekwon-Do / Allkampf

 

In unserer Abteilung trainieren wir die unterschiedlichsten Richtungen des asiatischen Kampfsports. Wir trainieren hauptsächlich für die Selbstverteidigung,

 

Kick Sandra

 Fitness und für den Allkampf. Taekwon-Do dient als Basis, wobei im späteren Training auch Techniken anderer Kampfstile trainiert werden. Wir sind ein Breitensportverein, der sportliche Wettkampf steht bei uns nicht im Vordergrund, da nur wenige Sportler unserer Abteilung aktiv an Wettkämpfen teilnehmen. In unserer Abteilung trainieren Sportler im Alter von 5 bis 50 Jahren. Taekwon-Do kann bis ins hohe Alter trainiert werden. Ein Einstieg ins Training ist für Kinder und Erwachsene jederzeit möglich, es wird niemand körperlich überfordert werden. Bei uns trainieren keine Schläger! Wir unterrichten keine Leute vor denen wir uns eigentlich schützen wollen. Eine Teilnahme an Wettkämpfen ist frühestens nach einem Jahr regelmäßigem Training sowie körperlicher und geistiger Eignung möglich. Im Zweifelsfall werden wir ein polizeiliches Führungszeugnis verlangen.

Weitere Informationen und Videos unserer Abteilung finden Sie auf dieser Internetseite.

Es würde mich freuen Sie bei einem kostenlosen Probetraining begrüßen zu dürfen.

 

Holger Tanzberger

 

Abteilungsleiter

 

 

Taekwon-Do

Was ist Taekwon-Do?

Taekwon-Do ist eine koreanische Art der waffenlosen Selbstverteidigung.

- Tae     = treten, schlagen und stoßen mit dem Fuß

- Kwon  = mit der Hand oder der Faust schlagen

- Do       = die Lehre des geistigen Weges

Logo1Taekwon-Do ist eine Selbstverteidigungskunst die sich in über 20 Jahrhunderten in Korea entwickelt hat. Ein Merkmal des Taekwon-Do ist es, Angreifer waffenlos   d. h. nur mit Händen und Füßen abzuwehren. Bei den Abwehrtechniken handelt es sich überwiegend um Block-, Schlag-, Tritt- und Stoßtechniken. Ein regelmäßiges Training fördert Kraft, Kondition, Disziplin und das Selbstvertrauen. Weitere Trainingsinhalte sind neben der Selbstverteidigung, Grundschule, Pratzentraining und Formenlauf. Kinder unter 16 Jahren Kämpfen in unserer Abteilung nach den Regeln des Sportkarate d. h. mit Handschutz ist ein leichter Kontakt zum Kopf erlaubt.

Kinder können ca. ab dem 6 Lebensjahr am Training teilnehmen, sie sollten rechts und links unterscheiden können. Erwachsene können in jedem Alter mit dem Taekwon-Do beginnen. Es wird niemand körperlich überfordert werden.

 Der Gründer des Taekwon-Do, der koreanische Genaral Choi Hong Hi, erläutert in seinem Buch die Grundsätze dieser Kampfkunst wie folgt:

 Höflichkeit:

 Taekwon-Do Schüler sollten sich zusätzlich zur Etikette in folgenden Punkten üben:

  • Sie sollten den Geist gegenseitiger Zugeständnisse fördern.
  • Sie sollten sich der eigenen Schwächen bewusst sein, ehe sie die Fehler anderer verachten.
  • Sie sollten höflich zueinander sein.
  • Sie sollten den Gerechtigkeitssinn fördern.
  • Sie sollten zwischen Lehrern und Schülern, zwischen erfahrenen und unerfahrenen Schülern einen Unterschied machen.

Integrität:

Integrität ist die Fähigkeit Recht von Unrecht unterscheiden zu können und genügend Gewissen zu haben , um sich schuldig zu fühlen, wenn man ein Unrecht begangen hat. Die folgenden Beispiele demonstrieren mangelnde Integrität:

  • Der Fall des Lehrers, der von sich selbst und seinem Können eine falsche Vorstellung vermittelt, indem er seinen Schülern aus Unkenntnis oder Trägheit falsche Techniken lehrt.
  • Der Schüler, der zu zerschlagendes Material vor der Demonstration "vorbehandelt" und damit eine falsche Vorstellung von seinem Können gibt.
  • Der Lehrer, der mangelndes Können durch luxuriöse Übungsräume und unehrliche Komplimente an seine Schüler zu vertuschen sucht.
  • Der Schüler, der seinen Lehrer um Höhergraduierung bittet, oder sie gar durch Bestechung erwerben will.
  • Der Schüler, der aus egoistischen Gründen oder aus Machthunger einen höheren Rang anstrebt.
  • Der Lehrer, der die Kunst aus Erwerbsgründen lehrt und fördert.

 

Weitere Grundsätze sind Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und Unbezwinglichkeit.

So ist das Ziel des Taekwon-Do in erster Linie der Sieg über uns selbst und nicht über einen Mitmenschen.

Wir sind Mitglied im IFAK (Internationaler Fachverband für asiatische Kampfsportarten). Die Gebühr für den Verband beträgt einmalig 16 €. Es werden anschließend keine weiteren Kosten für den Verband (z. B. Jahresbeitrag, Passgebühr oder Sichtmarken) mehr fällig. Eine Gürtelprüfung kostet z. Z. 16 €. Weitere Infos und die Gebührenordnung des IFAK finden Sie im Internet unter www.siegfried-lory.de. Es gibt im Bereich des Kampfsportes keine einheitliche Verbandsstruktur und die verschiedensten Verbände für Taekwon-Do. Daher kann es vorkommen, dass die Verbände die Graduierungen (Gürtelprüfungen) anderer Verbände teilweise nicht anerkennen.

 

Was ist Allkampf / Mixed Martial Arts (MMA)?

Durch die große Anzahl verschiedenster Kampfsportarten, Kampfkünste und Kampfstile, ergab sich immer wieder die Frage welche Kampfsportart die wirkungsvollste sei. So entstanden Anfang der 90 Jahre in den USA die ersten Wettkämpfe (UFC), bei denen Kämpfer der verschiedensten Kampfsportarten gegeneinander antreten konnten. In diesen Kämpfen gab es nahezu keine Regeln, Rundenzeiten oder Gewichtsklassen und es wurde immer im Vollkontakt gekämpft. In Brasilien gab es schon immer Vale-Tudo-Kämpfe (port. Alles erlaubt) die oft vom Brazilian Jiu Jitsu dominiert wurden.

Durch diese Kämpfe wurde deutlich wie wichtig es ist in allen Distanzen kämpfen zu können.

Um auch im Sparring ein realistisches Training zu gewährleisten, kämpfen wir in allen Distanzen. Im Stand sind neben Box- und Tritttechniken auch Würfe , wie sie z. B. im Judo oder Ju Jutsu vorkommen, erlaubt. Auch im Bodenkampf kämpfen wir mit wenigen Einschränkungen. So sind neben Hebel und Würgetechniken auch das Schlagen und Treten zugelassen. Allerdings werden die Schlagtechniken am Boden nur mit leichtem Kontakt zum Kopf ausgeführt und das Treten zum Kopf ist verboten. Wir orientieren uns am Regelwerk des "Ju Jutsu Allkampfes" und kämpfen im "GI" (Kampfanzug).

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Das Allkampf-Training wird nur für Jugendliche und Erwachsene angeboten, wobei Jugendliche ausschließlich im Leichtkontakt kämpfen.              
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In unserer Abteilung muss niemand an Wettkämpfen teilnehmen. Es kämpfen nur Sportler, die ausdrücklich kämpfen wollen. Die Mehrheit unserer Mitglieder nimmt nicht an Wettkämpfen teil.

 

Wettkampfvideo unseres Mitgliedes Matthias Schrödl

Wir sind offizielles Mitglied der FFA (Free Fight Association Germany). Unsere Free Fight Instructoren Holger Tanzberger und Gerd Mackel sind durch die FFA zertifiziert. Weitere Informationen über den MMA Verband finden Sie im Internet unter

                           www.mma-verband.de.

 

Was ist "Cross-Training"?

 

DSCF2957Als "Cross-Training" bezeichnen wir das Trainieren von Techniken aus verschiedenen Kampfsportarten und Kampfkünsten. Um in einem realen Kampf bestehen zu können, muss man alle Distanzen beherrschen. So kann man sich nicht darauf verlassen, dass man in nur einer Distanz, z. B. Boxen und Kicken in einem Kampf bestehen kann. Wir trainieren Techniken aus verschiedensten Stilen. Für das Schlagtraining nutzen wir Techniken des Taekwon-Do, Kickboxen oder Boxen. Im Infight setzen wir Knie und Ellenbogen ein ,wie sie

z. B. im Muay Thai vorkommen. Um den Gegner zu Boden zu bringen, kommen Würfe aus den Ju Jutsu oder Judo zum Einsatz. Beim Bodenkampf verlassen wir uns auf Judo und Grappling.

Wir sehen Taekwon-Do als Basis, auf der im späteren Training aufgebaut wird. Das Cross- Training ist nur für fortgeschrittene Jugendliche und Erwachsene geeignet. Bei Kindern wird ausschließlich Taekwon-Do trainiert, um sie nicht mit der Vielzahl der Techniken zu überfordern.



 



 

 

 

 

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